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Besuch aus Fernost

24.02.2016
Diehl Aerosystems

Japanische Wirtschaftsdelegation zu Gast bei Diehl Aerospace

Eine aus Wirtschaft und Politik hochkarätig besetzte Delegation aus Japan besuchte am 12. Februar den Standort von Diehl Aerospace in Überlingen.

Ihren Deutschlandbesuch nutzte eine japanische Wirtschaftsdelegation am 12. Februar für einen Besuch bei Diehl Aerospace in Überlingen. Die 40-köpfige Gruppe bestand vor allem aus hochrangigen Vertretern der japanischen Luftfahrtindustrie und Politik. Ziel des Besuches war es, mehr über die Strukturen der deutschen Luftfahrtindustrie und der führenden Unternehmen zu erfahren sowie die beiderseitigen Kontakte auszubauen.

Tsugio Mitsuoka, Leiter der Delegation und Vorsitzender der SJAC (Society of Japanese Aerospace Companies), dankte Dr. Gerardo Walle, Geschäftsführer Diehl Aerospace, für den freundlichen Empfang der Delegation am Standort am Bodensee. Er zeigte sich vor allem daran interessiert, persönliche Kontakte zur deutschen Luftfahrtindustrie zu knüpfen. Insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung suche die japanische Delegation eine engere Kooperation mit deutschen Unternehmen.

Die Entwicklung und den heutigen Stand der japanischen Luftfahrtindustrie stellten Kenta Iida, Direktor des Luftfahrtfachbereichs im japanischen Wirtschaftsministerium, und Kosuke Imashimizu, Präsident der SJAC, den deutschen Teilnehmern vor. Dabei gaben sie auch einen Ausblick auf das Wachstumspotenzial der japanischen Branche. Ihnen ging es insbesondere darum, Möglichkeiten der gemeinsamen Zusammenarbeit auszuloten – vor allem mit OEMs und First-Tier-Lieferanten wie Diehl Aerospace. Es gebe viele Felder der Kooperation und der gemeinsamen Geschäftsentwicklung so Kosuke Imashimizu.

Den japanischen Vorträgen schloss sich eine Präsentation von Benno Petersen, Head of Innovation and R&T, an. Petersen ging neben dem Produktportfolio von Diehl Aerospace insbesondere auf das Thema Avionik ein und stellte das Konzept für eine energieautarke Kabine (DACAPO®) vor. Die Themen stießen bei den japanischen Besuchern auf großes Interesse. Ein Rundgang in der Fertigung gab den Besuchern schließlich Einblick in den produktiven Arbeitsalltag. Hier fiel den Gästen vor allem auf, wie sehr sich Methoden des japanischen Produktionssystems von Toyota in Deutschland wiederfinden, wie zum Beispiel die 5S-Arbeitsgestaltung und die Vermeidung der acht Arten der Verschwendung. Während des Rundgangs fand ein reger Austausch statt, bei dem viele Gemeinsamkeiten festgestellt wurden, wie beispielsweise das Testen von Avioniksystemen. Diese Übereinstimmungen wolle man als Basis für eine fortwährende Diskussion in der Zukunft nutzen. So könnten die beiderseitigen Kontakte ausgebaut und mögliche Felder der Zusammenarbeit konstruktiv geprüft werden, waren sich beide Seiten einig.

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