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IBM und Diehl Controls bauen gemeinsame Plattform für Geräteüberwachung

13.07.2015
Diehl Controls, Connectivity Solutions

Pilotprojekt verarbeitet Daten des Internet of Things, um Haushaltsgeräteherstellern und Energieunternehmen neue Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

IBM und Diehl Controls, ein führender Hersteller für intelligente Sensoren und Steuerungstechnik, kündigen eine Pilot-Cloud-Plattform an. Sie ermöglicht es Haushaltsgeräteherstellern auf der Grundlage von Daten, die über das Internet of Things (IoT) gesammelt werden, den Zustand ihrer Geräte, die in den Haushalten ihrer Kunden stehen, aus der Ferne zu überwachen. Die gleiche Plattform können auch Energieunternehmen nutzen, um die Versorgung mit Energie besser zu steuern. 

Die Ankündigung geschieht im Rahmen der vor kurzem beschlossenen Investitionen der IBM in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zum Aufbau einer neuen IoT-Geschäftseinheit in den nächsten vier Jahren. Nahezu alle Haushaltsgerätehersteller und Energieunternehmen arbeiten gegenwärtig an Lösungen für das Smart Home, bisher jedoch existieren im Bereich Smart Home allenfalls Insellösungen für die Bedienung der Geräte in Form von Apps und auch den Energieunternehmen fehlen die richtigen Werkzeuge für neue Services.

Die neue Plattform von Diehl und IBM wird Haushaltsgeräteherstellern Werkzeuge für die vorausschauende Wartung, Software-Updates, Remote Diagnostics und Fehlerbehebung in Echtzeit an die Hand geben, so dass sie entsprechende Services online anbieten können. Falls beispielsweise ein Wäschetrockner einen neuen Flusenfilter braucht, kann der Kunde direkt in einer E-Mail verständigt beziehungsweise ein Wartungstermin verabredet werden.

„Das IoT generiert massenhaft Daten – von Smartphones, Fahrzeugen, Haushaltsgeräten und Industrieanlagen – die gesammelt, analysiert und für die aktive Nutzung aufbereitet werden können“, sagt Pat Toole, General Manager, IBM Internet of Things. „IBM arbeitet gemeinsam mit Diehl an einer neuen Generation von Services für vernetzte Geräte, um den Bedürfnissen der Kunden besser zu entsprechen.“

Die Cloud-Plattform von Diehl und IBM kann auch für Energieversorger und den Energiehandel genutzt werden, etwa zur Datenerfassung für die dezentrale Energieversorgung über Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen. Mit dem Remote-Energy-Management-Control-Center können auf der Basis von Verbrauchsdaten, der Einspeisung regenerativer Energien oder aktuellen Handelspreisen die Versorgung und Preisgestaltung weiter optimiert werden. Das Remote-Energy-Management-Control-Center verarbeitet hierzu die von Sensoren in den Haushalten erfassten individuellen Verbrauchsdaten und sendet sie über einen Router direkt in die Cloud.

Funktionen

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