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Die Freiheit langfristig
zu denken.

Wenn erfahrene Fachkräfte in den wohlverdienten Ruhestand gehen, nehmen sie ihren Erfahrungsschatz mit. Diehl Defence hat einen Weg gefunden, das Wissen weiterhin im Unternehmen zu halten.

Die Stärke flexibel zu operieren.

Start-ups schießen wie Pilze aus dem Boden. Aber welche Technologien haben Zukunft und wie kann ein großer Konzern von jungen Unternehmen lernen?

Eine kooperative Kultur leben.

Bis zu 18 Stunden sitzen Menschen in einem Flugzeug. Wie trägt Licht zum Wohlbefinden der Passagiere bei? Und wie wird Fliegen zum Erlebnis?
„Dank des Programms ‚EXPERTise‘ starten unsere neuen Mitarbeiter mit profundem Wissen in ihre berufliche Zukunft.“
Tina Steimer
Personalreferentin bei Diehl Defence
„Wir suchen nicht nach dem legendären Einhorn unter den Start-ups, sondern nach langfristigen Partnerschaften!“
Dr. Mathias Glasmacher
Leiter Technologie der Diehl-Gruppe und Geschäftsführer der Diehl Ventures
„Wenn sich der Kunde an Bord wohlfühlt, kommt er zurück.“
Dirk-Achim Schevardo
Manager Business Development Cabin Systems

Das Wissen im Unternehmen halten – Erfahrung wertschätzen und nutzen

Mit dem Wechsel eines langjährigen erfahrenen Mitarbeiters in den wohlverdienten Ruhestand verliert das Unternehmen zwangsläufig eine Menge an Kenntnissen und Erfahrungen. Diesen Verlust in vollem Umfang ausgleichen kann ein noch so talentierter Nachfolger meist erst nach Jahren. Darunter leidet das Unternehmen, der angehende Pensionär fühlt sich nicht wertgeschätzt und die Nachwuchskraft fühlt sich möglicherweise zunächst überfordert. Diehl Defence hat deshalb einen Prozess entwickelt, der den Transfer von Wissen und Erfahrung von Seniorexperten auf den jeweiligen Nachfolger regelt.

Der Übergang komplexen Wissens braucht Zeit und Struktur.

Tina Steimer, Personalreferentin bei Diehl Defence, ist für den Transformationsprozess EXPERTise bei Diehl Defence zuständig: „Es geht uns einerseits um die Sicherung und Weitergabe von Know-how im Unternehmen und andererseits darum, einen geregelten Übergang zwischen den Generationen der Babyboomer und Wirtschaftswunderkinder zu den Absolventen und Young Professionals der Generation Y hinzubekommen.“

Dazu wird ein Generationstandem gebildet, bei dem die beiden Beteiligten unter Flankierung eines Experten aus der HR-Abteilung gemeinsam eine strukturierte Jobmap mit allen wesentlichen Wissensbereichen erstellen und daraus Maßnahmen ableiten, um das Wissen in drei bis sechs Monaten zu transferieren. Eingesetzt werden dabei natürlich auch Videos oder Podcasts.

Daniel Schmid und Günther Thurner sind ein solches Generationstandem. „Mich als langjährigen Mitarbeiter freut es einfach, dass meine Erkenntnisse im Unternehmen mit Daniel Schmid fortwirken. Wahrscheinlich wird er vieles anders anpacken, aber die „EXPERTise“ ist ein gutes Fundament.“, bekräftigt Günther Thurner. Daniel Schmid führt praktische Nutzen an: „Ich habe über die Einarbeitungszeit im Tandem einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Durch die Arbeit mit Herrn Thurner kann ich die speziellen Prozesse in unserem Teilkonzern besser nachvollziehen. Die erarbeiteten Dokumente geben mir das beruhigende Gefühl immer auf das Know-how meines Vorgängers zugreifen zu können.“

Wissenstransformation bei Diehl Defence

  • Besuchen Sie unser Karriereportal, um in der Diehl Gruppe einzusteigen. 

„Wir betreiben diesen Aufwand aus drei Gründen“, erklärt Tina Steimer. „Erstens sichert die nachhaltige Übergabe des strategischen Wissens langfristig unseren Unternehmenserfolg. Zweitens bringen wir auf diese Weise unseren erfahrenen Experten sichtbar unsere Wertschätzung entgegen. Schließlich ist es ihr berufliches Lebenswerk, das sie an die nächste Generation übergeben. Und drittens geben wir unseren neueingestellten Mitarbeitern aus der Generation Y dank EXPERTise das strategische Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft mit.“

Das Projekt EXPERTise von Diehl Defence wurde 2015 bei den HR Excellence Awards mit dem 1. Platz in der Kategorie Wissensmanagement ausgezeichnet.

Ihr Ansprechpartner

  • Diehl Defence GmbH & Co. KGTina SteimerPersonalreferentin
    Tel +49 911 957-0
    Fax +49 911 957-2510
  • Fischbachstraße 16 90552 Röthenbach a. d. Pegnitz

Frische Ideen mit langjähriger Erfahrung verbinden

Wie bleibt ein Konzern anhaltend innovativ? Langjährige Erfahrung kann zu Betriebsblindheit führen, so dass unkonventionelle Ideen oft nur schwer gedeihen. Frei nach dem Motto: „Haben wir doch schon einmal probiert und sind damit auf die Nase gefallen.“ Doch viele Ideen benötigen einfach das passende Zeitfenster und das richtige Team, um sich erfolgreich zu etablieren. Hierfür das richtige Gespür aufzubringen, darin sind Konzerne oft überfordert.

Technologische Erfahrung und frische Ideen ergänzen sich in Diehl Ventures optimal.

Diehl setzt auf die Entwicklung eigener Ideen ebenso wie auf die Innovationskraft von Start-ups. Der Ankerpunkt für Start-ups ist die Diehl Ventures GmbH, ein Unternehmen, das mit der Zentralen Technologie der Diehl-Gruppe vernetzt ist. In der Corporate Venture Capital Gesellschaft arbeiten Experten, die nach zu uns passenden Technologien, Produkten und Geschäftsmodellen suchen und sich bietende Chancen zusammen mit Vertretern der Teilkonzerne erkennen und bewerten.

„Wir suchen nicht nach dem legendären weißen Einhorn unter den Start-ups, sondern nach Partnern für eine tragfähige, langfristige Zusammenarbeit, durch die sich sowohl die Diehl-Gruppe als auch das Start-up positiv weiter entwickeln kann“, beschreibt Dr. Mathias Glasmacher, Leiter Technologie der Diehl-Gruppe und Geschäftsführer der Diehl Ventures, die Aufgabe. „Bei der Erprobung innovativer Ansätze und Technologien können beide Seiten optimal voneinander lernen. Und das Start-up kann sich durch unsere Investition, unsere Marktzugänge und unser Know-how positiv entwickeln.“

Konkret sucht und beobachtet Diehl Ventures derzeit Start-ups, deren Aktionsfelder zu den strategischen Zielen unserer Teilkonzerne passen. Darunter insbesondere neue Ansätze aus den Bereichen Metallbearbeitung, Connectivity, Security, Luftfahrt oder Zählerdatenmanagement.

Frische Ideen mit langjähriger Erfahrung verbinden

  • Diehl Ventures hat die Talente der jungen Unternehmer erkannt. Rockethome bietet Lösungen für das intelligente Zuhause.

„Durch die umfangreiche Erfahrung, das tiefe Fachwissen sowie die profunden Marktkenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diehl-Gruppe können wir ganz gut beurteilen, ob und in welchem Zeitraum neue Produkte und Geschäftsmodelle erfolgreich werden können“, so Dr. Mathias Glasmacher.

Rockethome ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Diehl und einem aufstrebenden Start-up. Dieses Unternehmen aus Köln wird seit 2016 von Diehl Ventures unterstützt und durfte im gleichen Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge den renommierten Deloitte Technology Fast 50 Award in Empfang nehmen.

Kontakt

  • Dr. Mathias GlasmacherLeiter Zentrale Technologie
    Tel +49 911 947-2002
    Fax +49 911 947-3429
  • Diehl Stiftung & Co. KG Stephanstr. 49 90478 Nürnberg

Light Verification Center

Auf über 1000qm² dehnt sich das Light Verification Center von Diehl Aerosystems aus. Es ist die größte derartige Anlage in Deutschland, in der die Wirkung von Licht in Flugzeugkabinen getestet wird. Die Passagiere sollen sich an Bord während bis zu 18 Stunden Flug wohlfühlen. „Die Beleuchtung der Kabine ist für die innere Uhr des Menschen von großer Bedeutung. Gleichzeitig strukturiert die Servicecrew damit die Zeitabläufe des Fluges. In jeder Flugphase muss die Beleuchtung der Kabine stimmen“, erklärt Dirk-Achim Schevardo.

Licht wird je nach kultureller Herkunft unterschiedlich wahrgenommen und auf die Airline angepasst: „Skandinavische Airlines bevorzugen zum Beispiel warmes, helles Licht; im asiatischen Raum wird kühleres bläuliches Licht präferiert“, fasst Schevardo die Geschmäcker zusammen. Entscheidend sind dabei die Oberflächen, auf denen das Licht wirkt. „Wir versuchen „Paint by Light“ zu erreichen: das heißt, alle Oberflächen sollten gleichmäßig ausgeleuchtet sein.“

Im Oberklassebereich des Flugzeugbaus verwenden Designer exklusive Materialien und möchten diese entsprechend inszenieren. Dirk-Achim Schevardo erinnert sich an einen Kunden, der eine bestimmte Art Holzfurnier zur Wirkung bringen wollte: „Aber dunkles Holz schluckt viel Licht und benötigt daher eine speziell abgestimmte Lichtquelle. Wir beraten den Kunden als Bindeglied zwischen Ingenieuren, Designern, Marketingfachleuten und Kaufleuten. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Kunde sein Problem nicht im Detail beschreiben kann.“

Aircraft Projection System

  • Was in einer Kabine möglich ist, zeigt Diehl Aerosystems regelmäßig auf Messen:

Diehl Aerosystems gilt als Anbieter mit dem qualitativ höchsten Anspruch. Das zählt in der Branche: „Wir legen Wert auf schnelle Austauschbarkeit von Leuchten und sorgen mit hohen Qualitätsstandards für eine geringe Ausfallquote. Trotz allem wollen wir aber die Wirkung des Lichts in der Kabine verkaufen, nicht die Technik an sich oder einzelne Lampen. Der Aufwand, den wir dafür betreiben, garantiert beste Ergebnisse für den Kunden.“ 

Um die vielschichtige Wirkung von Licht in der Kabine zu zeigen, klären die Mitarbeiter genau die Anforderungen des Kunden: „Mit Licht wird Fliegen wieder zum Erlebnis. Wir bieten Designworkshops an, um zu zeigen, was möglich ist. Im Kabinendach oder in einem Lichtdom lassen wir Sternenhimmel, das Logo der Airline oder Produkte aus dem Duty-Free-Programm aufleuchten.“

Der Erfolg gibt Diehl Aerosystems Recht: „Alle Airbusmaschinen fliegen mit Beleuchtung aus dem Hause Diehl und fast die gesamte Familie von Boeing“, darauf ist Dirk-Achim Schevardo stolz.

Kontakt

  • Dipl.-Ing. (FH) Dirk-Achim SchevardoManager Business Development Cabin Systems
  • Diehl Aerosystems GmbH Donaustraße 120 90451 Nürnberg
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