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Die Freiheit langfristig
zu denken.

Wenn erfahrene Fachkräfte in den wohlverdienten Ruhestand gehen, nehmen sie ihren Erfahrungsschatz mit. Diehl Defence hat einen Weg gefunden, das Wissen weiterhin im Unternehmen zu halten.

Die Stärke flexibel zu operieren.

Start-ups schießen wie Pilze aus dem Boden. Aber welche Technologien haben Zukunft und wie kann ein großer Konzern von jungen Unternehmen lernen?

Eine kooperative Kultur leben.

Eingekauft wird überall. Auch in einer verzweigten Unternehmensgruppe, die in fünf Branchen unterwegs ist. Wie schärft die Einkaufskoordination ihren Blick für gemeinsame Aufgaben und relevante Märkte?
„Dank des Programms ‚EXPERTise‘ starten unsere neuen Mitarbeiter mit profundem Wissen in ihre berufliche Zukunft.“
Tina Steimer
Personalreferentin bei Diehl Defence
„Wir suchen nicht nach dem legendären Einhorn unter den Start-ups, sondern nach langfristigen Partnerschaften!“
Dr. Mathias Glasmacher
Leiter Technologie der Diehl-Gruppe und Geschäftsführer der Diehl Ventures
„Je vernetzter unsere Einkäufer sind, desto wirtschaftlicher können wir beschaffen.“
Gerhard Meixner
Zentrale Einkaufskoordination

Das Wissen im Unternehmen halten – Erfahrung wertschätzen und nutzen

Mit dem Wechsel eines langjährigen erfahrenen Mitarbeiters in den wohlverdienten Ruhestand verliert das Unternehmen zwangsläufig eine Menge an Kenntnissen und Erfahrungen. Diesen Verlust in vollem Umfang ausgleichen kann ein noch so talentierter Nachfolger meist erst nach Jahren. Darunter leidet das Unternehmen, der angehende Pensionär fühlt sich nicht wertgeschätzt und die Nachwuchskraft fühlt sich möglicherweise zunächst überfordert. Diehl Defence hat deshalb einen Prozess entwickelt, der den Transfer von Wissen und Erfahrung von Seniorexperten auf den jeweiligen Nachfolger regelt.

Der Übergang komplexen Wissens braucht Zeit und Struktur.

Tina Steimer, Personalreferentin bei Diehl Defence, ist für den Transformationsprozess EXPERTise bei Diehl Defence zuständig: „Es geht uns einerseits um die Sicherung und Weitergabe von Know-how im Unternehmen und andererseits darum, einen geregelten Übergang zwischen den Generationen der Babyboomer und Wirtschaftswunderkinder zu den Absolventen und Young Professionals der Generation Y hinzubekommen.“

Dazu wird ein Generationstandem gebildet, bei dem die beiden Beteiligten unter Flankierung eines Experten aus der HR-Abteilung gemeinsam eine strukturierte Jobmap mit allen wesentlichen Wissensbereichen erstellen und daraus Maßnahmen ableiten, um das Wissen in drei bis sechs Monaten zu transferieren. Eingesetzt werden dabei natürlich auch Videos oder Podcasts.

Daniel Schmid und Günther Thurner sind ein solches Generationstandem. „Mich als langjährigen Mitarbeiter freut es einfach, dass meine Erkenntnisse im Unternehmen mit Daniel Schmid fortwirken. Wahrscheinlich wird er vieles anders anpacken, aber die „EXPERTise“ ist ein gutes Fundament.“, bekräftigt Günther Thurner. Daniel Schmid führt praktische Nutzen an: „Ich habe über die Einarbeitungszeit im Tandem einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Durch die Arbeit mit Herrn Thurner kann ich die speziellen Prozesse in unserem Teilkonzern besser nachvollziehen. Die erarbeiteten Dokumente geben mir das beruhigende Gefühl immer auf das Know-how meines Vorgängers zugreifen zu können.“

Wissenstransformation bei Diehl Defence

  • Besuchen Sie unser Karriereportal, um in der Diehl Gruppe einzusteigen. 

„Wir betreiben diesen Aufwand aus drei Gründen“, erklärt Tina Steimer. „Erstens sichert die nachhaltige Übergabe des strategischen Wissens langfristig unseren Unternehmenserfolg. Zweitens bringen wir auf diese Weise unseren erfahrenen Experten sichtbar unsere Wertschätzung entgegen. Schließlich ist es ihr berufliches Lebenswerk, das sie an die nächste Generation übergeben. Und drittens geben wir unseren neueingestellten Mitarbeitern aus der Generation Y dank EXPERTise das strategische Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft mit.“

Das Projekt EXPERTise von Diehl Defence wurde 2015 bei den HR Excellence Awards mit dem 1. Platz in der Kategorie Wissensmanagement ausgezeichnet.

Ihr Ansprechpartner

  • Tina SteimerPersonalreferentin
    Tel +49 911 957-0
    Fax +49 911 957-2510
  • Fischbachstraße 16 90552 Röthenbach a. d. Pegnitz

Frische Ideen mit langjähriger Erfahrung verbinden

Wie bleibt ein Konzern anhaltend innovativ? Langjährige Erfahrung kann zu Betriebsblindheit führen, so dass unkonventionelle Ideen oft nur schwer gedeihen. Frei nach dem Motto: „Haben wir doch schon einmal probiert und sind damit auf die Nase gefallen.“ Doch viele Ideen benötigen einfach das passende Zeitfenster und das richtige Team, um sich erfolgreich zu etablieren. Hierfür das richtige Gespür aufzubringen, darin sind Konzerne oft überfordert.

Technologische Erfahrung und frische Ideen ergänzen sich in Diehl Ventures optimal.

Diehl setzt auf die Entwicklung eigener Ideen ebenso wie auf die Innovationskraft von Start-ups. Der Ankerpunkt für Start-ups ist die Diehl Ventures GmbH, ein Unternehmen, das mit der Zentralen Technologie der Diehl-Gruppe vernetzt ist. In der Corporate Venture Capital Gesellschaft arbeiten Experten, die nach zu uns passenden Technologien, Produkten und Geschäftsmodellen suchen und sich bietende Chancen zusammen mit Vertretern der Teilkonzerne erkennen und bewerten.

„Wir suchen nicht nach dem legendären weißen Einhorn unter den Start-ups, sondern nach Partnern für eine tragfähige, langfristige Zusammenarbeit, durch die sich sowohl die Diehl-Gruppe als auch das Start-up positiv weiter entwickeln kann“, beschreibt Dr. Mathias Glasmacher, Leiter Technologie der Diehl-Gruppe und Geschäftsführer der Diehl Ventures, die Aufgabe. „Bei der Erprobung innovativer Ansätze und Technologien können beide Seiten optimal voneinander lernen. Und das Start-up kann sich durch unsere Investition, unsere Marktzugänge und unser Know-how positiv entwickeln.“

Konkret sucht und beobachtet Diehl Ventures derzeit Start-ups, deren Aktionsfelder zu den strategischen Zielen unserer Teilkonzerne passen. Darunter insbesondere neue Ansätze aus den Bereichen Metallbearbeitung, Connectivity, Security, Luftfahrt oder Zählerdatenmanagement.

Frische Ideen mit langjähriger Erfahrung verbinden

  • Diehl Ventures hat die Talente der jungen Unternehmer erkannt. Rockethome bietet Lösungen für das intelligente Zuhause.

„Durch die umfangreiche Erfahrung, das tiefe Fachwissen sowie die profunden Marktkenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diehl-Gruppe können wir ganz gut beurteilen, ob und in welchem Zeitraum neue Produkte und Geschäftsmodelle erfolgreich werden können“, so Dr. Mathias Glasmacher.

Rockethome ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Diehl und einem aufstrebenden Start-up. Dieses Unternehmen aus Köln wird seit 2016 von Diehl Ventures unterstützt und durfte im gleichen Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge den renommierten Deloitte Technology Fast 50 Award in Empfang nehmen.

Kontakt

  • Dr. Mathias GlasmacherLeiter Zentrale Technologie
    Tel +49 911 947-2002
    Fax +49 911 947-3429
  • Diehl Stiftung & Co. KG Stephanstr. 49 90478 Nürnberg

Gemeinsam sind wir stärker

„Im Einkauf wird das Geld verdient“, so lautet eine alte Kaufmannsweisheit. In einem dezentral aufgestellten Konzern wie Diehl wirtschaftet jede Unternehmenseinheit grundsätzlich selbständig. Das spornt dazu an, die eigenen Stärken weiterzuentwickeln und nicht der Versuchung zu erliegen, sich auf dem Erfolg anderer Unternehmenseinheiten der Gruppe auszuruhen. Das schließt jedoch nicht aus, verschiedene Themen nach einer gemeinsam erarbeiteten Einkaufsstrategie gruppenübergreifend zu bearbeiten, gemäß unserem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“. 

Regelmäßige Treffen vernetzen die Einkäufer im Konzern.

„Um aufsteigende Potentiale zu erkennen, muss eine Koordinationsstelle den Rahmen für das einkäuferische Handeln definieren“, erklärt Gerhard Meixner vom strategischen Einkauf der Gruppe. “Miteinander handeln wir wirtschaftlicher und tragen so unseren Teil zum Unternehmenserfolg bei. Und das, obwohl wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten und Technologien im Konzern haben.“

Jede Unternehmenseinheit von Diehl weist ein eigenes Anforderungsprofil auf. Die Spanne der benötigten Produkte reicht von integrierten Schaltkreisen bis zur großen Metallpresse. „Der Bereich Metering, als Hersteller für Messsysteme, fragt ganz andere Materialien an als der Flugzeugausstatter Aerosystems. Und trotzdem finden wir Synergiepotential, wie zum Beispiel bei Bestückungsmaschinen“, erklärt Gerhard Meixner. „Wir arbeiten dabei nach dem Motto „Zentrale Koordination bei dezentraler Verantwortung“.

Das Netzwerk der Einkäufer wird stetig gepflegt: „Um in Kontakt zu bleiben, nutzen wir das konzernweite Enterprise 2.0. Dort liegen nicht nur Handbücher und Leitfäden, auf der Plattform finden sich auch Diskussionen über die beste Verhandlungstaktik mit Lieferanten oder die Erfahrungen eines Kollegen, der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Plexiglas hatte“, berichtet Gerhard Meixner.

Sie möchten Teil des Netzwerks werden?

  • An gemeinsamen Zielen arbeiten und trotzdem eigenverantwortlich handeln. Jobs dazu finden Sie im Karriereportal.

    IT-Werkzeuge sind unentbehrlich, um alle Zahlen im Auge zu behalten. Der Einkauf setzt dabei auf ein neues Analysewerkzeug, das mit abgestimmten Kennzahlen und einheitlicher Methodik arbeitet. „Die Einführung des gemeinsamen Systems bringt uns in der Zusammenarbeit ein gutes Stück weiter und trägt langfristig zum Unternehmenserfolg von Diehl bei.“ 

    Diehl Stiftung & Co. KG © 2017