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Die Freiheit langfristig
zu denken.

Wenn erfahrene Fachkräfte in den wohlverdienten Ruhestand gehen, nehmen sie ihren Erfahrungsschatz mit. Diehl Defence hat einen Weg gefunden, das Wissen weiterhin im Unternehmen zu halten.

Die Stärke flexibel zu operieren.

Um den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu verbessern, fahren wir Zug anstatt zu fliegen und essen mehr Gemüse als Fleisch. Wenn bei metallverarbeitenden Werken der Fußabdruck „grüner“ werden soll, ist das aufwendiger.

Eine kooperative Kultur leben.

Eingekauft wird überall. Auch in einer verzweigten Unternehmensgruppe, die in fünf Branchen unterwegs ist. Wie schärft die Einkaufskoordination ihren Blick für gemeinsame Aufgaben und relevante Märkte?
„Dank des Programms ‚EXPERTise‘ starten unsere neuen Mitarbeiter mit profundem Wissen in ihre berufliche Zukunft.“
Tina Steimer
Personalreferentin bei Diehl Defence
„Um effizienter zu werden, müssen wir auch Energie intelligenter einsetzen.“
Camille Kielwasser
Projektingenieur der Zentralen Dienste bei Diehl Metall
„Je vernetzter unsere Einkäufer sind, desto wirtschaftlicher können wir beschaffen.“
Gerhard Meixner
Zentrale Einkaufskoordination

Das Wissen im Unternehmen halten – Erfahrung wertschätzen und nutzen

Mit dem Wechsel eines langjährigen erfahrenen Mitarbeiters in den wohlverdienten Ruhestand verliert das Unternehmen zwangsläufig eine Menge an Kenntnissen und Erfahrungen. Diesen Verlust in vollem Umfang ausgleichen kann ein noch so talentierter Nachfolger meist erst nach Jahren. Darunter leidet das Unternehmen, der angehende Pensionär fühlt sich nicht wertgeschätzt und die Nachwuchskraft fühlt sich möglicherweise zunächst überfordert. Diehl Defence hat deshalb einen Prozess entwickelt, der den Transfer von Wissen und Erfahrung von Seniorexperten auf den jeweiligen Nachfolger regelt.

Der Übergang komplexen Wissens braucht Zeit und Struktur.

Tina Steimer, Personalreferentin bei Diehl Defence, ist für den Transformationsprozess EXPERTise bei Diehl Defence zuständig: „Es geht uns einerseits um die Sicherung und Weitergabe von Know-how im Unternehmen und andererseits darum, einen geregelten Übergang zwischen den Generationen der Babyboomer und Wirtschaftswunderkinder zu den Absolventen und Young Professionals der Generation Y hinzubekommen.“

Dazu wird ein Generationstandem gebildet, bei dem die beiden Beteiligten unter Flankierung eines Experten aus der HR-Abteilung gemeinsam eine strukturierte Jobmap mit allen wesentlichen Wissensbereichen erstellen und daraus Maßnahmen ableiten, um das Wissen in drei bis sechs Monaten zu transferieren. Eingesetzt werden dabei natürlich auch Videos oder Podcasts.

Daniel Schmid und Günther Thurner sind ein solches Generationstandem. „Mich als langjährigen Mitarbeiter freut es einfach, dass meine Erkenntnisse im Unternehmen mit Daniel Schmid fortwirken. Wahrscheinlich wird er vieles anders anpacken, aber die „EXPERTise“ ist ein gutes Fundament.“, bekräftigt Günther Thurner. Daniel Schmid führt praktische Nutzen an: „Ich habe über die Einarbeitungszeit im Tandem einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Durch die Arbeit mit Herrn Thurner kann ich die speziellen Prozesse in unserem Teilkonzern besser nachvollziehen. Die erarbeiteten Dokumente geben mir das beruhigende Gefühl immer auf das Know-how meines Vorgängers zugreifen zu können.“

Wissenstransformation bei Diehl Defence

  • Besuchen Sie unser Karriereportal, um in der Diehl Gruppe einzusteigen. 

„Wir betreiben diesen Aufwand aus drei Gründen“, erklärt Tina Steimer. „Erstens sichert die nachhaltige Übergabe des strategischen Wissens langfristig unseren Unternehmenserfolg. Zweitens bringen wir auf diese Weise unseren erfahrenen Experten sichtbar unsere Wertschätzung entgegen. Schließlich ist es ihr berufliches Lebenswerk, das sie an die nächste Generation übergeben. Und drittens geben wir unseren neueingestellten Mitarbeitern aus der Generation Y dank EXPERTise das strategische Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft mit.“

Das Projekt EXPERTise von Diehl Defence wurde 2015 bei den HR Excellence Awards mit dem 1. Platz in der Kategorie Wissensmanagement ausgezeichnet.

Ihr Ansprechpartner

  • Tina SteimerPersonalreferentin
    Tel +49 911 957-0
    Fax +49 911 957-2510
  • Fischbachstraße 16 90552 Röthenbach a. d. Pegnitz

Prozess verbessern – Energie sparen

Wie behält man den Überblick über alle Verbräuche, die eine laufende Produktion benötigt? Energiemanagement bedeutet in erster Linie effektives Energiecontrolling: Die laufenden Verbräuche müssen exakt überwacht werden: Wo sich besondere Ausschläge zeigen, wird nach der Ursache geforscht. Zählerdaten werden aufbereitet, um sie exakt den einzelnen Energieverbrauchern zuzuordnen. Energiemanagement schafft die Voraussetzung für den verantwortungsbewussten und wirtschaftlichen Umgang mit Energie, um den ökologischen Fußabdruck unserer Metallproduktion stetig zu verbessern.

Das Ziel in diesem Jahr? Noch effizienter mit dem Material umgehen!

„Umwelt- und kostenbewusst waren wir schon immer“, sagt Camille Kielwasser aus den Zentralen Diensten bei Diehl Metall in Röthenbach. „Offenstehende Türen zum Heizraum gab es bei uns grundsätzlich nicht und an dauerhaft leuchtenden Lampen haben wir Bewegungsmelder angebracht. Doch das meinen wir nicht, wenn wir von Energiemanagement reden. Wir arbeiten zum Beispiel daran, den Energieaufwand und den Materialeinsatz in den einzelnen Verarbeitungsstufen der Produktion zu verringern.“

Das bedeutet, den gesamten Fertigungsprozess immer wieder neu zu überdenken und zu optimieren. „Die hohe Anzahl von über 60 verschiedenen Legierungen und ein breites Spektrum an Halbzeugformaten und -abmessungen machen eine Erfassung und genaue Zuordnung zu den Produkten sehr schwierig. Das ist eine Riesenaufgabe“, gibt Dr. Claus Heubeck zu, Energiebeauftragter und Verantwortlicher für den Energieeinkauf der gesamten Diehl-Gruppe. Bei Diehl Metall in Röthenbach werden dazu immer mehr Zähler eingebaut, die die Verbräuche in Echtzeit erfassen und an ein Auswertesystem weiterleiten. Damit wird den Produktionsleitern eine effektive Energieüberwachung ihrer Anlagen ermöglicht. Energiemanagement durch immer bessere Transparenz, so heißt die Aufgabe.

„Wir finden immer wieder neue Stellschrauben, um jedes Jahr noch ein Stück besser zu werden“, sagt Camille Kielwasser dazu. „Wir haben uns in diesem Jahr vorgenommen unsere Materialeffizienz zu erhöhen. Die beim Schmelzen und Gießen von Messingbolzen anfallende Krätze wurde in der Vergangenheit an Verwerter verkauft. Künftig werden die Krätzesorten [1] getrennt und nach einer Aufbereitung dem Schmelzprozess in der Gießerei wieder zugeführt. Dadurch reduzieren wir den Einsatz von Neumetallen und tragen positiv zur Ökobilanz der Messingherstellung bei.“

Nachhaltigkeit bei Diehl

[1] Krätze wird auch als Schlacke bezeichnet. Sie entsteht beim Schmelzen von Metallen und muss vor der Weiterverarbeitung entfernt werden. Das Recycling von Krätzen ist ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Metallen. Mehr Informationen zum Recycling bei Diehl Metall sind unter „Nachhaltigkeit“ zusammengefass t.

Kontakt

  • Dr. Claus HeubeckManager Environment and Energy
    Tel +49 911 5704-405
    Fax +49 911 5704-387
  • Diehl Metall Stiftung & Co. KG Heinrich-Diehl-Str. 9 90552 Röthenbach a d Pegnitz

Gemeinsam sind wir stärker

„Im Einkauf wird das Geld verdient“, so lautet eine alte Kaufmannsweisheit. In einem dezentral aufgestellten Konzern wie Diehl wirtschaftet jede Unternehmenseinheit grundsätzlich selbständig. Das spornt dazu an, die eigenen Stärken weiterzuentwickeln und nicht der Versuchung zu erliegen, sich auf dem Erfolg anderer Unternehmenseinheiten der Gruppe auszuruhen. Das schließt jedoch nicht aus, verschiedene Themen nach einer gemeinsam erarbeiteten Einkaufsstrategie gruppenübergreifend zu bearbeiten, gemäß unserem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“. 

Regelmäßige Treffen vernetzen die Einkäufer im Konzern.

„Um aufsteigende Potentiale zu erkennen, muss eine Koordinationsstelle den Rahmen für das einkäuferische Handeln definieren“, erklärt Gerhard Meixner vom strategischen Einkauf der Gruppe. “Miteinander handeln wir wirtschaftlicher und tragen so unseren Teil zum Unternehmenserfolg bei. Und das, obwohl wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten und Technologien im Konzern haben.“

Jede Unternehmenseinheit von Diehl weist ein eigenes Anforderungsprofil auf. Die Spanne der benötigten Produkte reicht von integrierten Schaltkreisen bis zur großen Metallpresse. „Der Bereich Metering, als Hersteller für Messsysteme, fragt ganz andere Materialien an als der Flugzeugausstatter Aerosystems. Und trotzdem finden wir Synergiepotential, wie zum Beispiel bei Bestückungsmaschinen“, erklärt Gerhard Meixner. „Wir arbeiten dabei nach dem Motto „Zentrale Koordination bei dezentraler Verantwortung“.

Das Netzwerk der Einkäufer wird stetig gepflegt: „Um in Kontakt zu bleiben, nutzen wir das konzernweite Enterprise 2.0. Dort liegen nicht nur Handbücher und Leitfäden, auf der Plattform finden sich auch Diskussionen über die beste Verhandlungstaktik mit Lieferanten oder die Erfahrungen eines Kollegen, der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Plexiglas hatte“, berichtet Gerhard Meixner.

Sie möchten Teil des Netzwerks werden?

  • An gemeinsamen Zielen arbeiten und trotzdem eigenverantwortlich handeln. Jobs dazu finden Sie im Karriereportal.

    IT-Werkzeuge sind unentbehrlich, um alle Zahlen im Auge zu behalten. Der Einkauf setzt dabei auf ein neues Analysewerkzeug, das mit abgestimmten Kennzahlen und einheitlicher Methodik arbeitet. „Die Einführung des gemeinsamen Systems bringt uns in der Zusammenarbeit ein gutes Stück weiter und trägt langfristig zum Unternehmenserfolg von Diehl bei.“ 

    Diehl Stiftung & Co. KG © 2017