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Die Freiheit langfristig
zu denken.

Die Ausbildung fähiger und engagierter Fachkräfte ist die Basis für den anhaltenden Erfolg unseres Unternehmens. Am Stammsitz in Nürnberg stehen zwölf Ausbildungsberufe und vier duale Studiengänge zur Auswahl.

Die Stärke flexibel zu operieren.

Um den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu verbessern, fahren wir Zug anstatt zu fliegen und essen mehr Gemüse als Fleisch. Wenn bei metallverarbeitenden Werken der Fußabdruck „grüner“ werden soll, ist das aufwendiger.

Eine kooperative Kultur leben.

Eingekauft wird überall. Auch in einer verzweigten Unternehmensgruppe, die in fünf Branchen unterwegs ist. Wie schärft die Einkaufskoordination ihren Blick für gemeinsame Aufgaben und relevante Märkte?
„Mehr als Noten interessiert uns: Passt der Bewerber zu Diehl?“
Johanna Prottengeier
Fachreferentin für die kaufmännische Ausbildung in der Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH
„Um effizienter zu werden, müssen wir auch Energie intelligenter einsetzen.“
Camille Kielwasser
Projektingenieur der Zentralen Dienste bei Diehl Metall
„Je vernetzter unsere Einkäufer sind, desto wirtschaftlicher können wir beschaffen.“
Gerhard Meixner
Zentrale Einkaufskoordination

Die duale Ausbildung als Grundstein für ein Arbeitsleben

In viele Unternehmen machen ausschließlich Bewerber das Rennen, die hervorragende Noten vorweisen können und sich im Einstellungsgespräch überzeugend präsentieren. Natürlich sind gute Noten auch bei Diehl notwendig und hilfreich, doch erwartet wird weniger der perfekte Auftritt: „Wir suchen Bewerber, die zum Familienunternehmen Diehl passen und in unserem Arbeitsalltag ihre täglichen Herausforderungen finden. Also junge Menschen, die sich von unserer Unternehmenskultur angesprochen fühlen und idealerweise ihr gesamtes Arbeitsleben bei uns verbringen wollen“, macht Johanna Prottengeier, Fachreferentin der Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH (DAQ) die Erwartung des Unternehmens deutlich.

Impressionen aus dem Ausbildungsbetrieb

Das Fundament für eine langjährige Beschäftigung wird nicht selten mit der Ausbildung gelegt.

Diehl bietet einiges auf, um seine Nachwuchskräfte optimal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Dazu gehören neben der Vermittlung der notwendigen Fachkenntnisse auch Hilfestellungen bei der persönlichen Entwicklung, beispielsweise durch gemeinsame Aktionen und Seminare, Betriebsbesichtigungen und Ausbildungsfahrten. Und – als traditionell krönender Abschluss der Ausbildung – eine Fahrt nach Berlin, wo es um das Kennenlernen der politischen Abläufe und der wichtigsten Institutionen unseres Landes geht.

Ein grundlegender Erfolgsfaktor während der Ausbildung ist das enge Verhältnis der Ausbilder zu ihren Auszubildenden. „Damit meinen wir aber keine plumpe Kumpelei, sondern wohlwollende Anteilnahme an der Entwicklung eines jungen Menschen“, sagt Johanna Prottengeier. „Unsere erfahrenen Ausbilder können die Stärken ihrer Schützlinge gezielt weiterentwickeln und bei Schwächen nachhaltig helfen. Neben der Vermittlung betrieblicher Lerninhalte leben sie auch die Werte des Familienunternehmens Diehl selbst vor“, so Johanna Prottengeier, die auch als Auszubildende bei Diehl angefangen hat.

Der traditionell hohe Wert der Firmenjubiläen bei Diehl beruht nicht zuletzt auf der nachhaltigen Förderung junger Fachkräfte zu Beginn ihrer Karriere. „Wir nehmen unsere Azubis als Persönlichkeiten in ihrer Entwicklung ernst. Dafür fordern wir im Gegenzug Teamgeist, respektvolles Verhalten und langfristiges Engagement“, stellt Prottengeier klar. Bei Diehl gehe es darum, sowohl den klassischen dualen Auszubildenden und den dualen Studenten sowie – gerade in jüngster Zeit – jungen Flüchtlingen zu einem optimalen Start in das Erwerbsleben zu verhelfen.

Partnerschaft auf Augenhöhe

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Kontakt

  • Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbHWolfgang Böhm
    Tel +49 911 947-2330
    Fax +49 911 947-3330
  • Stephanstraße 49 90478 Nürnberg

Prozess verbessern – Energie sparen

Wie behält man den Überblick über alle Verbräuche, die eine laufende Produktion benötigt? Energiemanagement bedeutet in erster Linie effektives Energiecontrolling: Die laufenden Verbräuche müssen exakt überwacht werden: Wo sich besondere Ausschläge zeigen, wird nach der Ursache geforscht. Zählerdaten werden aufbereitet, um sie exakt den einzelnen Energieverbrauchern zuzuordnen. Energiemanagement schafft die Voraussetzung für den verantwortungsbewussten und wirtschaftlichen Umgang mit Energie, um den ökologischen Fußabdruck unserer Metallproduktion stetig zu verbessern.

Das Ziel in diesem Jahr? Noch effizienter mit dem Material umgehen!

„Umwelt- und kostenbewusst waren wir schon immer“, sagt Camille Kielwasser aus den Zentralen Diensten bei Diehl Metall in Röthenbach. „Offenstehende Türen zum Heizraum gab es bei uns grundsätzlich nicht und an dauerhaft leuchtenden Lampen haben wir Bewegungsmelder angebracht. Doch das meinen wir nicht, wenn wir von Energiemanagement reden. Wir arbeiten zum Beispiel daran, den Energieaufwand und den Materialeinsatz in den einzelnen Verarbeitungsstufen der Produktion zu verringern.“

Das bedeutet, den gesamten Fertigungsprozess immer wieder neu zu überdenken und zu optimieren. „Die hohe Anzahl von über 60 verschiedenen Legierungen und ein breites Spektrum an Halbzeugformaten und -abmessungen machen eine Erfassung und genaue Zuordnung zu den Produkten sehr schwierig. Das ist eine Riesenaufgabe“, gibt Dr. Claus Heubeck zu, Energiebeauftragter und Verantwortlicher für den Energieeinkauf der gesamten Diehl-Gruppe. Bei Diehl Metall in Röthenbach werden dazu immer mehr Zähler eingebaut, die die Verbräuche in Echtzeit erfassen und an ein Auswertesystem weiterleiten. Damit wird den Produktionsleitern eine effektive Energieüberwachung ihrer Anlagen ermöglicht. Energiemanagement durch immer bessere Transparenz, so heißt die Aufgabe.

„Wir finden immer wieder neue Stellschrauben, um jedes Jahr noch ein Stück besser zu werden“, sagt Camille Kielwasser dazu. „Wir haben uns in diesem Jahr vorgenommen unsere Materialeffizienz zu erhöhen. Die beim Schmelzen und Gießen von Messingbolzen anfallende Krätze wurde in der Vergangenheit an Verwerter verkauft. Künftig werden die Krätzesorten [1] getrennt und nach einer Aufbereitung dem Schmelzprozess in der Gießerei wieder zugeführt. Dadurch reduzieren wir den Einsatz von Neumetallen und tragen positiv zur Ökobilanz der Messingherstellung bei.“

Nachhaltigkeit bei Diehl

[1] Krätze wird auch als Schlacke bezeichnet. Sie entsteht beim Schmelzen von Metallen und muss vor der Weiterverarbeitung entfernt werden. Das Recycling von Krätzen ist ein Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Metallen. Mehr Informationen zum Recycling bei Diehl Metall sind unter „Nachhaltigkeit“ zusammengefass t.

Kontakt

  • Dr. Claus HeubeckManager Environment and Energy
    Tel +49 911 5704-405
    Fax +49 911 5704-387
  • Diehl Metall Stiftung & Co. KG Heinrich-Diehl-Str. 9 90552 Röthenbach a d Pegnitz

Gemeinsam sind wir stärker

„Im Einkauf wird das Geld verdient“, so lautet eine alte Kaufmannsweisheit. In einem dezentral aufgestellten Konzern wie Diehl wirtschaftet jede Unternehmenseinheit grundsätzlich selbständig. Das spornt dazu an, die eigenen Stärken weiterzuentwickeln und nicht der Versuchung zu erliegen, sich auf dem Erfolg anderer Unternehmenseinheiten der Gruppe auszuruhen. Das schließt jedoch nicht aus, verschiedene Themen nach einer gemeinsam erarbeiteten Einkaufsstrategie gruppenübergreifend zu bearbeiten, gemäß unserem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“. 

Regelmäßige Treffen vernetzen die Einkäufer im Konzern.

„Um aufsteigende Potentiale zu erkennen, muss eine Koordinationsstelle den Rahmen für das einkäuferische Handeln definieren“, erklärt Gerhard Meixner vom strategischen Einkauf der Gruppe. “Miteinander handeln wir wirtschaftlicher und tragen so unseren Teil zum Unternehmenserfolg bei. Und das, obwohl wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten und Technologien im Konzern haben.“

Jede Unternehmenseinheit von Diehl weist ein eigenes Anforderungsprofil auf. Die Spanne der benötigten Produkte reicht von integrierten Schaltkreisen bis zur großen Metallpresse. „Der Bereich Metering, als Hersteller für Messsysteme, fragt ganz andere Materialien an als der Flugzeugausstatter Aerosystems. Und trotzdem finden wir Synergiepotential, wie zum Beispiel bei Bestückungsmaschinen“, erklärt Gerhard Meixner. „Wir arbeiten dabei nach dem Motto „Zentrale Koordination bei dezentraler Verantwortung“.

Das Netzwerk der Einkäufer wird stetig gepflegt: „Um in Kontakt zu bleiben, nutzen wir das konzernweite Enterprise 2.0. Dort liegen nicht nur Handbücher und Leitfäden, auf der Plattform finden sich auch Diskussionen über die beste Verhandlungstaktik mit Lieferanten oder die Erfahrungen eines Kollegen, der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Plexiglas hatte“, berichtet Gerhard Meixner.

Sie möchten Teil des Netzwerks werden?

  • An gemeinsamen Zielen arbeiten und trotzdem eigenverantwortlich handeln. Jobs dazu finden Sie im Karriereportal.

    IT-Werkzeuge sind unentbehrlich, um alle Zahlen im Auge zu behalten. Der Einkauf setzt dabei auf ein neues Analysewerkzeug, das mit abgestimmten Kennzahlen und einheitlicher Methodik arbeitet. „Die Einführung des gemeinsamen Systems bringt uns in der Zusammenarbeit ein gutes Stück weiter und trägt langfristig zum Unternehmenserfolg von Diehl bei.“ 

    Diehl Stiftung & Co. KG © 2017